Die Referate
- Andreas Kümpel: Die steuerlichen Folgen des Schulsponsorings (pdf, 147 KB)

- Helmut Schorlemmer: Bildungssponsoring Fördernde Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft (pdf, 97 KB)
- Volkmar Kumpfert: Rechtliche Grundlagen des Schulsponsorings (pdf, 120 KB)
Die Workshops
Nach den grundlegenden Referaten am Vormittag erörterten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops am Nachmittag in Arbeitsgruppen das Gelernte bezogen auf ihre konkreten Bedürfnisse und Bedingungen. Eine der Arbeitsgruppen befasste sich dabei aus Schulsicht mit grundlegenden Fragen zum Aufbau von Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen.:
Handlungsplan zum Aufbau einer Partnerschaft mit einem Betrieb
- Die Basis aus der sich eine Schulpatenschaft ableitet ist das Schulprogramm. Auf der Basis dieses Selbstverständnisses und Fundaments einer jeden Schule, sollte sich die sich die Konkretisierung der Projektidee einer Partnerschaft mit einem Unternehmen entwickeln. Die Suche nach möglichen Partnerbetrieben erwächst aus einer Projektgruppe, die sich aus Lehrern der Schule zusammensetzt.
- Hilfen bei der Suche nach Partnerbetrieben bieten die ortsansässigen Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, auf Anfrage der Schulträger. Aber auch eigene Kontakte ermöglichen Zugang zu Unternehmen.
- Nach erfolgreicher Suche und erster Kontaktaufnahme mit einem interessierten Unternehmen, ist ein persönliches Gespräch über ein Rahmenkonzept zwischen Schulvertretern und Schulträger auf der einen und Unternehmensvertretern auf der anderen Seite unerlässlich. Im Rahmenkonzept können Möglichkeiten und Wege einer Partnerschaft erarbeitet werden.
- Auf der Basis dieses gemeinsam erarbeiteten Konzeptes und nach dem Beschluss der relevanten Gremien (Schulkonferenz, Schulträger und Geschäftsleitung) beginnt die Phase der Umsetzung des Konzepts (Projekte, Durchführung und Evaluation).
- Eine Evaluation sollte fester Bestandteil der Partnerschaft sein. Sie bietet nicht nur die Möglichkeit neue Projekte zu formulieren sondern auch die Partnerschaft weiter zu entwickeln.
Welche Unternehmen kommen in Frage?
- Besonders zu beachten sei, dass die Partnerbetriebe im Nahbereich der Schule liegen. Dabei bezeichneten die Arbeitsgruppenteilnehmer ihre Erfahrungen im Umgang mit Unternehmen, bei denen die körperliche Arbeit im Vordergrund steht als besonders positiv.
Wie kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit gestaltet werden?
- Unterschiedliche Ansätze einer Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen sollen einen möglichst umfassenden Eindruck von der Arbeit in einem Betrieb ermöglichen.
Diese kannbngestaltet werden in Form von…
- Lehrerbetriebsbesichtungen und Lehrerbetriebspraktika
- Betriebsbesichtigungen mit Schulgruppen
- Informationen und Anforderungen an Ausbildungsplätze und Berufsbilder
- Bereitstellung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen
- Das richtige Bewerbungsschreiben Simulation von Bewerbungstraining und Assessmentcentern
- Eine Zusammenarbeit kann auch im Unterricht verankert werden. So können Schüler ihre Kunstprojekte in Betrieben ausstellen, Musikstücke als auch Theaterprojekte bei Feierlichkeiten im Unternehmen aufführen. Gemeinsame Projekte z.B. zu Themen wie „Globalisierung“ sollen Lehrinhalte greifbar machen.
- Unternehmen profitieren ebenfalls von der Zusammenarbeit mit Schulen. Betriebsangehörige können z. B. am Schulunterricht teilnehmen und so ihre Englischkenntnisse auffrischen. Unternehmen lernen durch diese intensive Kooperation mit Schülern auch ihren potentiellen Nachwuchs kennen und können frühzeitig zukünftige Mitarbeiter rekrutieren.
All diese Projekte zielen auf eine kontinuierliche und intensive Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen.
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